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Germany Garden & DIY Weekly Brief | 4. Mai 2026

Hongmao Garden Marketing Department

6 May 2026

Der DIY-Markt verliert nicht an Relevanz – aber die Nachfrage verlagert sich klarer in Richtung Plattformhandel, Outdoor-Living-Konzepte und projektorientierte Produktlösungen mit höherem Nutzwert.

Die wichtigsten Signale dieser Woche zeigen keinen Rückzug des Marktes, sondern eine Verschiebung seiner Wachstumslogik. Einerseits geraten klassische DIY-Handelsmodelle weiter unter Druck. Andererseits beschleunigt sich der Plattformhandel, und gleichzeitig gewinnt das Thema Garden Lifestyle als neuer Umsatztreiber im Handel sichtbar an Gewicht. Für Hersteller, Händler und Einkäufer im Garten- und Outdoor-Segment bedeutet das: Die nächste Marktphase wird nicht mehr vor allem von austauschbaren Standardprodukten geprägt, sondern von klar positionierten Lösungen, die sich in moderne Outdoor-Living-Szenarien und projektorientierte Kaufentscheidungen einfügen.


Ein deutliches Warnsignal dafür liefert die Entwicklung rund um Hagebaumarkt Mülheim an der Ruhr GmbH. Der Insolvenzantrag für die Standorte Mülheim und Ratingen macht sichtbar, dass die anhaltende Schwäche im DIY-Handel zunehmend auch mittelständische Betreiber erreicht. In den öffentlichen Einordnungen wird dabei immer klarer, dass es nicht nur um eine temporäre Nachfrageschwäche geht. Vielmehr werden strukturelle Probleme sichtbar: hohe Standortkosten, nachlassende Investitionsbereitschaft der Verbraucher, der Wegfall klassischer Bau- und Renovierungsimpulse sowie ein Geschäftsmodell, das an vielen Stellen noch zu stark auf austauschbare Fläche und zu wenig auf Projektwert, Service und digitale Anbindung setzt.


Gerade darin liegt jedoch auch die eigentliche Marktbotschaft. Die aktuelle Krise bedeutet nicht, dass DIY an Bedeutung verliert. Sie bedeutet vielmehr, dass der Markt ungeduldiger mit Formaten wird, die dem Kunden keinen klaren Mehrwert mehr bieten. Wer heute nur Produkte ausstellt, ohne daraus Anwendung, Orientierung oder Raumlösung zu machen, wird deutlich leichter austauschbar – gegenüber Plattformen, Discountern und moderneren Handelsformaten. Der Markt sortiert nicht pauschal Nachfrage aus. Er sortiert schwache Positionierung aus.


Parallel dazu zeigt die Entwicklung bei Amazon, dass Kaufbereitschaft sehr wohl vorhanden ist – nur eben stärker in den Kanälen, die Geschwindigkeit, Transparenz und Komfort verbinden. Dass Amazon im ersten Quartal 2026 erneut stark gewachsen ist und Prime Day nach vorne zieht, ist für den europäischen Garten- und Outdoor-Markt mehr als nur eine Plattformmeldung. Es ist ein Hinweis darauf, dass Kaufimpulse früher entstehen, Online-Nachfrage konzentrierter wird und Produkte mit klarer visueller und funktionaler Relevanz schneller an Reichweite gewinnen können. Wer in diesem Umfeld erst reagiert, wenn die Nachfrage bereits sichtbar ist, gerät unter Zeitdruck. Wer früher vorbereitet ist, gewinnt Sichtbarkeit, Konstanz und häufig auch bessere Margen.


Noch wichtiger ist jedoch, welche Arten von Produkten in dieser neuen Marktlogik besonders gut funktionieren. Genau hier setzt das dritte Signal dieser Woche an. Die Diskussion rund um spoga+gafa und die wachsende Bedeutung von Garden Lifestyle zeigt sehr klar, wohin sich der Markt entwickelt. Outdoor-Bereiche werden nicht mehr nur als funktionale Nebenzone gesehen, sondern als Erweiterung des Wohnraums. Kunden denken Garten, Terrasse, Balkon und Eingangsbereich zunehmend als zusammenhängende Lebensräume. In diesem Umfeld gewinnen nicht einzelne Produkte isoliert, sondern Produktwelten, die Ordnung, Komfort, Sicherheit, Design und Nutzungsszenarien miteinander verbinden.


Für die Branche ist das ein sehr starkes Signal. Denn es bedeutet, dass sich Umsatzpotenziale künftig stärker über zusammenhängende Outdoor-Living-Konzepte erschließen lassen. Nicht das einzelne Regal, die einzelne Box oder das einzelne Zubehörteil steht im Vordergrund, sondern die Frage, wie Produkte gemeinsam einen sichtbar besseren Außenbereich schaffen. Der Handel braucht dafür nicht nur inspirierendere Flächen, sondern vor allem Produkte, die sich in genau solche Geschichten übersetzen lassen: in sauber organisierte Vorgärten, in funktionale und sichere Eingangsbereiche, in geordnete Mobilität rund ums Haus, in strukturierte Gartenzonen und in ein insgesamt hochwertigeres Gefühl des Outdoor Living.


Genau an dieser Stelle wird auch deutlich, warum die aktuelle Marktverschiebung für Hongmao Garden besonders relevant ist. Unsere Fokusthemen im Mai – Holzregale, Fahrradgaragen, Paketboxen mit solarbetriebener Sensor-LED sowie funktionale Mülltonnenboxen – sind keine zufällige Produktauswahl. Sie folgen derselben Marktrichtung, die sich in den aktuellen Branchensignalen abzeichnet. Es handelt sich um Produkte, die nicht nur einen funktionalen Zweck erfüllen, sondern in das wachsende Bedürfnis nach besser organisierter, sichererer und hochwertigerer Nutzung von Außenflächen passen.


Ein Holzregal ist in dieser Logik nicht nur eine Aufbewahrungslösung, sondern Teil eines geordneten, wohnlicheren und saisonal vorbereiteten Outdoor-Bereichs. Eine Fahrradgarage ist nicht nur eine Abdeckung, sondern eine Antwort auf den wachsenden Bedarf europäischer Haushalte nach sauberer, sicherer und visuell integrierter Mikromobilitäts-Infrastruktur. Eine Paketbox mit solarbetriebener Sensor-LED ist nicht nur ein weiteres Metallprodukt, sondern eine direkte Reaktion auf den Wandel im Konsumverhalten: mehr Online-Bestellungen, mehr Zustellpunkte im privaten Raum, mehr Bedarf an sicherer und komfortabler Nutzung – auch in den Abendstunden. Und eine Mülltonnenbox ist längst nicht mehr nur ein Verkleidungsprodukt, sondern Teil einer saubereren, hochwertigeren und besser strukturierten Außenwirkung des Zuhauses.


Aus CEO-Sicht zeigt sich damit eine sehr klare Entwicklung: Der Markt wird nicht kleiner, sondern präziser. Die nächste profitable Wachstumsphase im Garten- und DIY-Bereich wird nicht von den breitesten, austauschbarsten Angeboten getragen, sondern von Produkten, die drei Dinge zusammenbringen: einen klaren Anwendungsfall, einen sichtbaren Beitrag zur Qualität des Außenraums und eine Positionierung, die sowohl im Plattformhandel als auch im projektorientierten stationären Handel funktioniert. Genau dort entstehen die gesünderen Margen.


Für Händler und Einkäufer ergibt sich daraus eine wichtige Konsequenz. Es reicht künftig nicht mehr, nur zu prüfen, ob ein Produkt grundsätzlich verkauft werden kann. Entscheidend wird, ob es sich in eine größere Outdoor-Living-Logik einfügt, ob es sich visuell und funktional überzeugend erklären lässt und ob es in einem Markt mit steigender Vergleichbarkeit genügend Differenzierung besitzt. Produkte mit klarer Alltagstauglichkeit, besserem Designbezug, nachvollziehbarem Nutzen und sichtbarer Raumwirkung werden in diesem Umfeld deutlich interessanter als standardisierte Massenware ohne eigene Geschichte.


Aus Sicht von Hongmao Garden liegt die eigentliche Chance daher nicht im bloßen Mitlaufen mit Trends, sondern in ihrer frühzeitigen Übersetzung in tragfähige Produktlinien. Wir sehen den Markt derzeit nicht als Markt der Einzelprodukte, sondern zunehmend als Markt der Outdoor-Living-Infrastruktur: Produkte, die Haushalten helfen, Außenflächen besser zu organisieren, Lieferungen sicherer zu empfangen, Mobilität sauber zu integrieren und den Außenraum insgesamt hochwertiger und lebensnäher zu gestalten.


Mit Blick auf diese Entwicklung gewinnt auch die spoga+gafa in diesem Jahr noch einmal an Bedeutung. Die Messe zeigt nicht nur neue Produkte, sondern vor allem, in welche Richtung sich profitable Outdoor-Kategorien entwickeln. Hongmao Garden wird ebenfalls an der spoga+gafa teilnehmen und dort zeigen, wie wir aktuelle Marktveränderungen in konkrete, differenzierte Produktlösungen übersetzen – mit besonderem Fokus auf Paketboxen, Fahrradgaragen, Holzregale und funktionale Mülltonnenboxen. Wer sein Outdoor-Living-Sortiment für den europäischen Markt gezielter ausbauen und frühzeitig erkennen möchte, welche Produktlogiken in der nächsten Phase stärker nachgefragt werden, ist herzlich eingeladen, mit uns vor Ort ins Gespräch zu kommen.


Die wichtigste Erkenntnis dieser Woche lautet daher nicht, dass der Markt schwieriger wird. Die wichtigere Erkenntnis lautet: Der Markt wird klarer. Er zeigt immer deutlicher, wo Nachfrage hinwandert, welche Kanäle stärker werden und welche Produktarten künftig besser geeignet sind, Umsatz und Marge miteinander zu verbinden. Für Unternehmen, die diesen Wandel frühzeitig verstehen, entstehen daraus keine reinen Risiken – sondern konkrete Wachstumsfelder.

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